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Strom vom eigenen Dach – eine lohnende Sache!

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach ist es möglich, seine Stromversorgung unabhängig und klimagerecht zu gestalten und auch noch seine Stromkosten zu reduzieren. Was zählt ist die eigene Nutzung des Stroms! Dabei hilft ein Stromspeicher im Keller als Zusatz zur Anlage auf dem Dach. Klimaschutzmanagerin Anja Böckenbrink macht darauf aufmerksam, dass das derzeitige staatliche Förderprogramm für Stromspeicher Ende des Jahres ausläuft, allerdings 2016 in modifizierter Form fortgesetzt wird.

Weg von der Einspeisung und hin zur Eigennutzung

War es vor einigen Jahren noch so, dass sich Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) vor allem durch die Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz rentiert haben, so muss heute umgedacht werden. Denn die Einspeisevergütung des regenerativ produzierten Stroms aus PV-Anlagen ist zurückgegangen. Die Zeiten, in denen der Strom auf dem Dach produziert und dann gewinnbringend in das Netz abgegeben wurde, sind vorbei. Was jetzt zählt: Den Strom selbst nutzen! Mit Hilfe von modernen Speichertechnologien lässt sich der Eigenstromverbrauch auf 50 bis 70 Prozent erhöhen. Die Speicher ermöglichen es den Betreibern von Photovoltaikanlagen sich – unabhängig von den Preisen der Strombörse – weitgehend selbst zu versorgen und sich so vor steigenden Energiepreisen abzusichern. Ein weiterer wichtiger Punkt in Hinblick auf die uns nachfolgenden Generationen: Die Nutzung der Sonnenenergie geschieht unabhängig von Atomenergie und fossilen Energieträgern wie Kohle oder Öl.

Der Strompreis ist in den letzten Jahrzenten kontinuierlich angestiegen, derzeit liegt der bei ca. 28,8 Cent pro kWh, vor zehn Jahren hat die gleiche Menge lediglich 18,7 Cent gekostet. Produziert und den Strom auf dem eigenen Dach, so liegen die Kosten bei rund 14 Cent pro kWh und sind damit nur halb so teuer wie der Strom vom Energieversorger.

Gleichzeitig sind allein in 2014 die Preise für Batteriespeicher um 25 Prozent gesunken. Mit Hilfe eines Speichers kann der auf dem eigenen Dach geerntete Solarstrom auch in den Abend- und Nachstunden genutzt werden. In diesem Jahr wird der Kauf eines Speichers zudem noch mit einem Zuschuss der staatlichen Förderbank KfW unterstützt. Das Förderprogramm „275 Erneuerbare Energien – Speicher“ läuft jedoch nur noch bis zum 31.12.2015. 

Im kommenden Jahr wird das KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher" in modifizierter Form fortgesetzt. Die genaue Ausgestaltung des Programms ist derzeit in Vorbereitung. Das Programm soll neu ausgerichtet und im nächsten Jahr gestartet werden. Sobald die genaue Ausgestaltung feststeht, finden Sie die notwenidgen Informationen auf dieser Seite.

Speicherförderung jetzt noch sichern!

Für Speicher, die zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage installiert werden, fördert der Staat den Bau mit maximal 600 Euro pro Kilowatt Solaranlagenleistung. Bei Speichern, die bei einer bestehenden Anlage nachgerüstet werden, gibt es sogar maximal 660 Euro Förderung pro Kilowatt Anlagenleistung. Die Förderhöhe ist begrenzt auf 30 Prozent der Anschaffungskosten. Darüber hinaus wird innerhalb dieses Förderprogramms der Bau von Photovoltaikanlagen mit einem zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bank unterstützt. „Wer also mit dem Gedanken einer umweltfreundlichen und weitgehend unabhängigen Energieversorgung spielt, sollte jetzt zugreifen und sich die staatlichen Zuschüsse sichern.“, rät die Klimaschutzmanagerin der Stadt Schwerte, Anja Böckenbrink.

Die örtlichen Fachbetriebe beraten Interessierte zuverlässig zu den Möglichkeiten, die sich für das eigene Dach und den spezifischen Verbrauch ergeben.

• Die Sonne ist eine riesige Energiequelle, die wir kostenlos nutzen können. Schon an einem einzigen Tag schickt die Sonne genug Energie zur Erde, um die Menschen ein ganzes Jahr über damit zu versorgen.

• Auf 1 m² Fläche in Deutschland trifft jedes Jahr so viel nutzbare Sonnenenergie, wie in 100 Liter Öl stecken. 

• Solarenergie eignet sich nicht nur zur Stromerzeugung, auch bei der Nutzung der Sonnenenergie zur Wassererwärmung (Solarthermische Anlagen) lässt sich bares Geld einsparen.

• Ob sich das eigene Dach grundsätzlich für die Nutzung der Sonnenenergie eignet, lässt sich von zu Hause aus kinderleicht mit dem Solarpotenzialkataster der Stadtwerke Schwerte feststellen. Unter http://gis.ruhrpower.de/solarkataster/ kann jede und jeder Schwerter kostenfrei sehen, ob sich sein Hausdach eignet.

• Weitere Informationen rund um das Thema Solarenergie und Speicher gibt es im Internet unter http://die-sonne-speichern.de/

 

 

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Klimaschutzmanagerin

 

Eva Lüthen-Brones

Stadtplanung und Umwelt

Rathausstr. 31

58239 Schwerte

 

Tel.: 02304 104-609

Fax: 02304 104-676

Mail: eva.luethen-broens(at)stadt-schwerte.de

Internet: Klimaschutzmanagerin

 

 

Sonnenenergie nutzen

 

Stadtwerke Schwerte

Ansprechpartner:

Mathias Becker

Tel.: 02304 203-252

Mail: becker(at)stadtwerke-schwerte.de

Internet: www.stadtwerke-schwerte.de

 

 

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