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Elektromobilität in Schwerte

Elektromobilität im Sinne der Bundesregierung umfasst all jene Fahrzeuge, die von einem Elektromotor angetrieben werden und ihre Energie überwiegend aus dem Stromnetz beziehen, also extern aufladbar sind.

ELEKTROMOBILITÄT wird in Schwerte großgeschrieben.

Die Grenzwerte der Stickoxidkonzentrationen in der Atemluft werden in allen deutschen Ballungsräumen nach wie vor überschritten. Besonders problematisch sind polyzentrale Räume mit ihren starken und gleichzeitig dispersen Pendlerströmen, zu denen auch das östliche Ruhrgebiet gehört. Messungen und Berechnungen im Rahmen der Luftreinhalteplanung zeigen z.B. für die Stadt Schwerte kontinuierlich hohe Überschreitungen.

Die bisher ergriffenen Maßnahmen der gültigen Luftreinhaltepläne reichen u.a. an der besonders hoch belasteten Hörder Straße in Schwerte (45 µg/m3) nicht aus. Die Straße ist stark durch den Pendlerverkehr geprägt und unverzichtbarer Bestandteil des Hauptverkehrsstraßennetzes.

Der Anteil des Kfz-Verkehrs an der Gesamtbelastung beträgt hier zwischen 38 % (Hörder Straße, Schwerte) und knapp 70 % (B1, Dortmund) (als Summe aus urbaner verkehrsbedingter Hintergrundbelastung und lokaler Kfz-Emission an der Messstelle). Diesel-PKW haben nach Berechnungen des Umweltbundesamtes daran einen Anteil von ca. 70%.

Aufgrund der geografischen Lage (Verbindungsglied Sauerland/ östliches Ruhrgebiet) und der verkehrlich guten Anbindungen kommt es in der Stadt Schwerte - durch Individual- Berufs- und Pendlerverkehr - regelmäßig zu einer hohen Schadstoffbelastung.

Um die negativen Auswirkungen der permanenten Schadstoffbelastungen zu bewerten und zu vermindern, hat die Bezirksregierung Arnsberg in 2014 einen "Luftreinhalteplan" für Schwerte initialisiert und in Auftrag gegeben. Als Hauptverursacher der Stickstoffdioxid-Belastung in Schwerte wurde der Verkehr mit einem Anteil von rund 45 % ermittelt. 

Ein wesentlicher Baustein zur Senkung der hohen NO2- Werte in Schwerte wird der Umstieg vom klassischen Verbrennungsmotor auf den elektrischen Antrieb sein. Derzeit sind in der Stadt Schwerte erst dreißig vollelektrifizierte Fahrzeuge zugelassen (Stand 2018). Die flächendeckende Errichtung von Ladeinfrastruktur bietet verschiedenen Nutzergruppen die technische Grundlage für den weiteren Umstieg auf E- Mobilität. Es ist davon auszugehen, dass der Anschaffungspreis der E-Fahrzeuge spürbar sinken und die technische Reichweite der Fahrzeuge steigen wird. Die Frage der Ladeinfrastruktur allerdings kann nur lokal gelöst werden. 

Die Stadt hat in zahlreichen Projekten und Kooperationen das Thema der Elektromobilität aufgegriffen, begleitet und gefördert. Dabei reicht das Angebot vom E-Roller über den E-Scooter und dem E-Bike bis hin zum E-Auto und der Errichtung einer entsprechenden flächendeckenden Ladeinfrastruktur auf dem Schwerter Stadtgebiet.

Darüber hinaus stellt die Stadtverwaltung ihre Fahrzeugflotte sukzessive auf Elektromobilität um.

Die Stadt leistet damit nicht nur ihren Beitrag zum Klimaschutz sondern setzt damit auch ein Zeichen für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung.

Im Rahmen der Unterstützung von E-Bikes werden beispielsweise mehrere Ladestationen auf dem Stadtgebiet errichtet. Hierbei wird es sich sowohl um öffentliche Schließfachschränke zur Ladung des Akkus als auch um private Initiativen wie Bed & Bike, Ladestationen in Cafe's & Restaurants sowie an bekannten Ausflugsorten handeln.

Näheres hierzu erfahren Sie in kürze auf unserer Homepage. Am Ball bleiben lohnt sich also…...

Im Rahmen des Projektes "NOx-Block" geht es um die Errichtung einer städteübergreifenden flächendeckenden Ladeinfrastruktur für E-Autos auf den Stadtgebieten der Städte Dortmund, Iserlohn und Schwerte. Weitere Informationen finden Sie im Anliegen "NOx-Block: Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität (Projekt)"

Damit steht Ihnen ein weitgefächertes Angebot zum Thema ELEKTROMOBILITÄT zur Verfügung und wartet nur darauf entdeckt zu werden….

Wie umweltfreundlich sind E-Autos?

Wie umweltfreundlich Verkehrsmittel sind, hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab. So müssen Treibhausgas-, Luftschadstoff- und Partikelemissionen sowie der Energieaufwand bei Produktion, Nutzung und Recycling eines Fahrzeuges betrachtet werden. Es fließt also nicht nur die Nutzung, sondern auch der Abbau der Rohstoffe, die Herstellung und Entsorgung in die Bewertung ein. Generell sorgen ein geringeres Fahrzeuggewicht und Strom aus Erneuerbaren Energien für eine bessere Umweltbilanz.

Ein mit Erneuerbaren Energien getanktes Elektroauto produziert im Betrieb keine CO2-Emissionen - im Herstellungsprozess aber schon. Verglichen jedoch mit Diesel- und Benzin-Fahrzeugen verursachen Elektroautos über ihre gesamte Lebensspanne viel weniger Klimagase. Stickoxide wie sie Dieselfahrzeuge ausstoßen quellen gar nicht aus E-Autos. E-Autos schneiden also in diesen Bereichen deutlich besser ab.

Quelle Greenpeace

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