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Route der Industriekultur

Die alte Pumpstation "Rohrmeisterei"

Die ehemalige Pumpstation in den Schwerter Ruhrwiesen, seit 1926 Rohrmeisterei der Dortmunder Stadtwerke, wurde 1890 in Betrieb genommen. 1976 wurde die Nutzung aufgegeben und das Gebäude diente nur noch als Abstellgelegenheit für wechselnde Interessenten. Nachdem mehrere Anläufe, eine kulturelle Nutzung zu etablieren, schon im Ansatz scheiterten, gelang Ende 1999 die Wiederbelebung der "Rohrmeisterei" als Kulturzentrum.

 

Die Rohrmeisterei steht seit 1990 unter Denkmalschutz und bietet als qualitätsvoller und schöner Zweckbau aus den Jahren 1890 bis 1900 dem sachkundigen Betrachter eine Fülle von Substanz zur Bearbeitung bauhistorischer Fragestellungen. Dem nicht fachlich Interessierten gibt sie Auskunft über den Industriebau der damaligen Zeit. Das Gebäude besteht aus drei Hallenschiffen mit rund 1.700 qm überbauter Fläche. Gemauerte Rundbögen, gusseiserne Sprossenfenster und das Tonnendach mit Stahlfachwerkbindern, vor allem aber das rote Ziegelmauerwerk mit backsteingerechter Verzierung im Gesims und Relief im Wandaufbau machen die Halle zu einem Kleinod der Industriearchitektur im ausgehenden 19. Jahrhundert.

 

Von der Konstruktion her ist die "Ehemalige Rohrmeisterei" eine Halle. Aus funktionalen Gründen waren aber die einzelnen Bereiche (z.B. Kesselhaus, Verbunddampfmaschinen) durch bis auf die Dachhaut reichende Trennwände voneinander abgeteilt. Auch heute noch entspricht die Halle in ihrer Gesamterscheinung dem Bild einer Pumpstation um die Jahrhundertwende. Es ist weder angebaut noch sind Teile abgerissen worden. Außerdem zeigt das Dach die ursprüngliche Form der segmentbogigen Kappe. In die einzelnen Joche ist zum Teil gravierend eingegriffen worden, aber die Mauerwerksornamentik ist eindeutig und prägend geblieben.

 

Die im Sinne der Städte- und Siedlungsgeschichte erhaltenswerte "Ehemalige Rohrmeisterei" erinnert an die Anfänge des von den Dortmunder Wasserwerken im vergangenen Jahrhundert errichteten Wasserversorgungssystems in Schwerte. Ohne eine derartige Infrastruktureinrichtung wäre die Urbanisierung der schwerindustriell geprägten Region wesentlich beeinträchtigt gewesen. Das Gebäude verweist darauf, daß auch die Stadt Schwerte, obwohl eigentlich in Randlage, Teil des Ruhrgebietes ist und an seiner historischen Entwicklung teilgenommen hat.

 

 

 

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Heute Kulturzentrum

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