Neben den erforderlichen Maßnahmen zum Klimaschutz müssen wir uns auf die bereits heute spürbaren und in Zukunft vermehrt zu erwartenden Folgen des Klimawandels anpassen. Die zunehmenden Belastungen und Risiken zum Beispiel durch Hitze und Trockenheit sowie Starkregen und Hochwasser betreffen uns alle. Aber wir können uns darauf vorbereiten und damit zugleich stabile Bedingungen für die Umwelt, die Infrastruktur und nicht zuletzt für die Bevölkerung und die Lebensqualität in Schwerte erhalten und verbessern.
Aus diesem Grund hat der Rat der Stadt Schwerte beschlossen, ein Klimaanpassungskonzept für die ganze Stadt zu erarbeiten. Bei diesem Vorhaben wurde die Stadt Schwerte durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) gefördert. Das Klimaanpassungskonzept hält fest, welche Bereiche der Stadt besonders durch die Folgen des Klimawandels betroffen sind, was jeder Einzelne bereits tut, um sich auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und vor allem: Was konkret noch getan werden kann und muss.
Das Konzept wurde gemeinsam mit einem Büro zur Prozessunterstützung im Zeitraum August 2024 - Dezember 2025 erstellt und im Februar 2026 durch den Rat der Stadt Schwerte beschlossen. Die wichtigsten Bestandteile des Konzeptes sind die Bestandsanalyse (Wie hat sich das Klima in Schwerte bereits verändert? Und wie wird es sich zukünftig verändern?), Betroffenheits- und Hotspotanalyse (Welche Bereiche sind besonders gegenüber Hitzebelastung und Überschwemmungen gefährdet?) ein Maßnahmenkatalog, welcher insgesamt 19 Maßnahmensteckbriefe umfasst sowie Empfehlungen für Kommunikation, Verstetigung und Controlling.
Folgende 6 Handlungsfelder wurden dabei priorisiert betrachtet:
Teil der Konzepterstellung war ein umfangreicher Beteiligungsprozess. Folgende Beteiligungsformate haben bisher stattgefunden:
Ein positiver Förderbescheid für die Begleitung der Umsetzung des Konzeptes durch die Klimaanpassungsmanagerin für drei weitere Jahre (März 2026 bis Februar 2029) liegt vor (Förderkennzeichen 67DAA01032); derzeit wird die Umsetzung erster Maßnahmen vorbereitet.
Informationen zum Förderprogramm:
Links:
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