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„Das ist für uns als Verwaltungsvorstand ein ganz wichtiges Projekt“, unterstrich Bürgermeister Dimitrios Axourgos beim Rundgang mit GWG-Vorstand Lars Podchull. „Hier entsteht dringend benötigter Wohnraum, der nicht nur bezahlbar und barrierefrei, sondern auch nachhaltig ist. Die große Nachfrage zeigt deutlich, wie hoch der Bedarf in Schwerte ist. Das Projekt ist ein weiterer Beweis dafür, dass die GWG etwas Gutes und Nachhaltiges für unsere Stadt schafft.“
Im ersten Bauabschnitt sind 56 öffentlich geförderte Wohnungen sowie ein Gemeinschaftsraum entstanden. Die ersten Wohnungen wurden bereits zum 1. August übergeben, weitere sollen Ende August folgen. Allein für die Wohnungen des ersten Bauabschnitts gab es nach Angaben der GWG rund 350 Interessent*innen. Auf der allgemeinen Warteliste der Genossenschaft stehen darüber hinaus mehr als 1.000 Menschen. Nach Angaben von Podchull handelt es sich überwiegend um Schwerter*innen, die sich innerhalb der Stadt wohnlich verändern möchten. Aber auch viele Menschen, die nach Schwerte zurückkehren wollen, seien darunter.
Weitere Wohnungen entstehen
Mit dem ersten Bauabschnitt ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Im zweiten Bauabschnitt entstehen 22 weitere Wohnungen, im dritten sind 24 Wohnungen geplant. Dabei kommen unterschiedliche Stufen der öffentlichen Wohnraumförderung zum Einsatz. Insgesamt sollen am Rosenweg knapp 150 Wohneinheiten entstehen, wovon insgesamt rund 80 Prozent öffentlich gefördert sein sollen. Weitere Bauabschnitte und private Baugrundstücke ergänzen das Quartier.
„Wir sind froh, dass wir in den vergangenen Jahren schon etliche Wohnungen im öffentlich geförderten Bereich bauen konnten und auch weiterhin bauen können“, sagte Bürgermeister Axourgos. Bei Neubauprojekten in Schwerte ist grundsätzlich ein Anteil von mindestens 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum vorgesehen. Die entsprechenden Fördermittel sind allerdings nicht immer ohne Weiteres verfügbar. Das Wohnbauprojekt am Rosenweg erhielt unterdessen bereits im Oktober 2024 eine Landesförderung in Höhe von 14 Millionen Euro.
Unterschiedliche Wohnungsgrößen
Neben bezahlbarem Wohnraum spielen Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und langfristige Wohnqualität eine wichtige Rolle. So wird Regenwasser in Zisternen gesammelt und unter anderem für die Toilettenspülung genutzt. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und Grundrisse sollen für eine gute Mischung der Bewohnerschaft sorgen. Ein Gemeinschaftsraum bietet künftig zusätzlichen Platz für gemeinsame Aktivitäten.
GWG-Vorstand Lars Podchull zeigte sich beim Rundgang froh und stolz über die bisherige Entwicklung. Bei dem Projekt setze die Genossenschaft bewusst auf eine langfristig hohe Wohnqualität. Dazu gehörten auch Investitionen, die zunächst höhere Baukosten verursachen, sich aber langfristig auszahlen sollen, etwa die Tiefgarage oder größere Balkone.
„Wir brauchen in Schwerte Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen und unterschiedliche Einkommen“, so Bürgermeister Axourgos. „Am Rosenweg sehen wir, wie bezahlbares Wohnen, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und eine hohe Wohnqualität miteinander verbunden werden können.“