Foto: Stadt Schwerte / Neumann
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Die ukrainischen Teilnehmer*innen engagieren sich in Kulturzentren, Bibliotheken und Museen, die sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges zu wichtigen Orten der Begegnung, Unterstützung und gesellschaftlichen Resilienz entwickelt haben. Als sogenannte „Dritte Orte“ werden diese Einrichtungen im Rahmen des Programms „YeMis-techko – Dritte Orte in der Ukraine“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über Erfahrungen aus Deutschland und der Ukraine. Diskutiert wurde darüber, welchen Beitrag lokale Initiativen und internationale Partnerschaften für gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Teilhabe und den Wiederaufbau der Ukraine leisten können.
„Es ist wichtig, dass wir über die Bedeutung solcher Orte sprechen. Denn sie sind weit mehr als Gebäude. Sie schaffen Vertrauen, fördern den Dialog und stärken den Zusammenhalt einer Gesellschaft. Sie sind Orte, an denen Demokratie ganz praktisch gelebt wird“, sagte Axourgos während des Gesprächs.
Rund 20 Personen nahmen an dem Austausch teil. Die Delegation war zunächst in Schwerte und anschließend in Köln zu Gast. Von beiden Standorten aus besuchten die Teilnehmer*innen verschiedene „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung“ des NRW-Programms und tauschten sich mit den dortigen Akteur*innen aus.
Das Gespräch in der Rohrmeisterei wurde von deren Geschäftsführer Tobias Bäcker moderiert, der das Programm in Schwerte organisatorisch begleitete.
Die Studienreise wurde von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gemeinsam mit dem Centre for Society Research (CEDOS) und pro loco – Projektberatung Gute Orte GmbH durchgeführt und durch das Auswärtige Amt sowie die Stiftung EVZ gefördert.