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Stadtbad Schwerte: Förderantrag für Sanierung auf den Weg gebracht
Einstimmig hat der Rat eine Dringlichkeitsentscheidung zur geplanten Sanierung des Stadtbads Schwerte genehmigt. Damit kann die Stadt eine Projektskizze und einen Förderantrag im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ einreichen. Für die Sanierung des Stadtbads ist ein Gesamtvolumen von bis zu rund 1,49 Millionen Euro vorgesehen. Ziel ist es, das Bad in den kommenden Jahren unter anderem energetisch zu modernisieren, die Barrierefreiheit zu verbessern und die sportliche Infrastruktur zu stärken.
Die bewilligten Fördermittel sollen zweckgebunden an die Eigentümerin, die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG, weitergeleitet werden. Das Stadtbad wird von der Stadtwerke Schwerte GmbH als Pächterin bewirtschaftet. Das Bad verzeichnet jährlich rund 110.000 Besuche und dient als Heimat für acht Schulen und zehn Sportvereine. Es erfüllt eine zentrale Funktion für das Schulschwimmen, den Vereinssport sowie das öffentliche Schwimmen und ist als Baustein der kommunalen Daseinsvorsorge unersetzlich.
Rat schafft Planungsrecht für Erweiterung des Zweiradcenters Markgraf
Der Rat hat einstimmig den Bebauungsplan für die Erweiterung des Zweiradcenters Markgraf sowie die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um den Fahrradfachmarkt im Gewerbepark Geisecke an seinem bestehenden Standort zu vergrößern. Hintergrund ist vor allem die gestiegene Bedeutung des Fahrrads als Verkehrsmittel sowie der wachsende Platzbedarf durch ein erweitertes Sortiment, insbesondere bei E-Bikes und Cargo-Bikes.
Rat schafft Planungsrecht für Gewerbegebiet „Am Dohrbaum“
Der Rat hat einstimmig den Bebauungsplan „Am Dohrbaum“ sowie die zugehörige Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um im Schwerter Norden eine gewerbliche Entwicklung auf den Weg zu bringen. Auf den Flächen südöstlich der Straße Am Eckey sollen sich künftig vor allem nicht-störende Gewerbebetriebe ansiedeln können. Ziel ist es, eine der letzten im Flächennutzungsplan ausgewiesenen unbebauten Gewerbeflächen in Schwerte zu entwickeln und dabei zugleich das angrenzende Wohnumfeld zu schützen.