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Mit dem Neubau investiert die Stadt Schwerte rund 20 Millionen Euro in ihre Sicherheits- und Rettungsinfrastruktur. Umgesetzt wird das Bauvorhaben von der Köster GmbH als Generalübernehmer, die für Planung und Ausführung verantwortlich ist und das Gebäude schlüsselfertig an die Stadt übergeben wird. Auf insgesamt rund 4.650 Quadratmetern entstehen zeitgemäße Arbeits- und Einsatzbedingungen für die hauptamtliche Feuerwehr, den Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr. Die bisherige Feuerwache an der Lohbachstraße entspricht angesichts des über die Jahre deutlich gewachsenen Aufgabenspektrums nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Den traditionellen Richtspruch im Rahmen des Richtfests hielt Polier Hans Rösken außen auf dem Gerüst. Zum Richtfest gehörte auch der symbolische Hammerschlag: Fünf Nägel wurden in einen vorbereiteten Holzbalken eingeschlagen.
„Investition in die Sicherheit“
„Rund 20 Millionen Euro investiert die Stadt Schwerte in die neue Wache. Das ist eine der großen Investitionen in die Infrastruktur unserer Stadt. Und es ist eine Investition, die unmittelbar der Sicherheit der Schwerterinnen und Schwerter zugutekommt“, sagte Bürgermeister Dimitrios Axourgos beim Richtfest.
Wie sehr die neue Wache auf die täglichen Abläufe der Einsatzkräfte zugeschnitten ist, zeigt sich unter anderem an den kurzen Alarm- und Logistikwegen. Sprungschachtanlagen ermöglichen den Kräften von Rettungsdienst, hauptamtlicher und freiwilliger Feuerwehr, aus den Aufenthaltsbereichen im Obergeschoss schnell in die jeweils zugeordneten Bereiche der Fahrzeughalle zu gelangen. Dort sind insgesamt 23 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge vorgesehen. Hinzu kommen unter anderem ein Übungsturm mit Übungsflächen, eine Waschhalle, Bereiche für Atemschutz- und Kleiderpflege, Schulungs- und Verwaltungsräume sowie Aufenthalts- und Ruheräume.
„Eine neue Feuer- und Rettungswache muss am Ende vor allem eines: für diejenigen funktionieren, die von hier aus Tag für Tag zu ihren Einsätzen ausrücken“, betonte Axourgos. Bei der Planung gehe es deshalb neben optimalen Einsatzabläufen auch um zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Menschen, die dort ihren Dienst versehen.
Fertigstellung für August 2027 geplant
Das Stadtoberhaupt dankte den Beteiligten in der Stadtverwaltung und insbesondere dem Gebäudemanagement sowie den politischen Gremien, die das Projekt begleitet und die notwendigen Entscheidungen getroffen haben. Für die fachliche Begleitung durch die Feuerwehr nannte er stellvertretend Wilhelm Müller und Moritz Steffan. Sein Dank galt ebenso der Köster GmbH als Generalübernehmer, den beteiligten Unternehmen und Gewerken sowie insbesondere den Handwerker*innen auf der Baustelle. „Was wir heute um uns herum sehen können, ist das Ergebnis Ihrer Arbeit. Sie haben aus Zeichnungen, Berechnungen und Plänen Stück für Stück dieses Gebäude entstehen lassen“, sagte Axourgos.
Nach aktuellem Planungsstand soll die neue Hauptfeuer- und Rettungswache im August 2027 fertiggestellt werden.