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Nachrichten und Presseinfos

Kommunale Wärmeplanung beschlossen: Schwerte stellt die Weichen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung

Schwerte. Ein bedeutender Schritt für die Zukunft der Stadt: Der Rat der Stadt Schwerte hat am 29. April 2026 die Kommunale Wärmeplanung beschlossen. Damit liegt ein strategischer Fahrplan vor, wie die Wärmeversorgung in Schwerte in den kommenden Jahrzehnten klimaneutral gestaltet werden kann.

Grafik: Stadtwerke Schwerte
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Bereits frühzeitig hatten sich Stadt und Stadtwerke gemeinsam auf den Weg gemacht, um dieses zentrale Zukunftsthema aktiv zu gestalten – deutlich vor den gesetzlichen Fristen. Mit dem nun beschlossenen Konzept schafft Schwerte Klarheit, Orientierung und Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie weitere Akteure vor Ort.

„Die frühzeitige Erarbeitung der Kommunalen Wärmeplanung war eine bewusste Entscheidung“, erklärt Bürgermeister Dimitrios Axourgos. „Wir wollten nicht abwarten, sondern gestalten – und den Menschen in Schwerte möglichst frühzeitig eine verlässliche Grundlage für ihre persönlichen Entscheidungen bieten. Mit dem Beschluss sind wir diesem Anspruch gerecht geworden.“

Sebastian Kirchmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerte, betont: „Wir sind Mitgestalter einer lebenswerten Stadt und freuen uns einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung in Schwerte leisten zu können.“

Die Kommunale Wärmeplanung zeigt auf, welche Lösungen in welchen Stadtgebieten perspektivisch sinnvoll sind – von individuellen Heizlösungen bis hin zu möglichen WärmenetzenFür die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das vor allem eines: Orientierung. Die Wärmeplanung gibt eine verlässliche Einschätzung, welche Technologien langfristig in den jeweiligen Quartieren tragfähig sind und welche Entwicklungen zu erwarten sind.

Ein zentrales Element der Kommunalen Wärmeplanung ist die enge Einbindung lokaler Akteure. Auch in der Umsetzungsphase setzen Stadt und Stadtwerke auf Zusammenarbeit.

Die Kommunale Wärmeplanung wird zudem regelmäßig überprüft und weiterentwickelt, um auf neue technische, wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Die Ergebnisse kann man im Internet auf der Seite www.waermeplanung-schwerte.de downloaden und sich als interaktive Karte ansehen. 

Zudem ergänzt ein Tool die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung: Ein Sanierungsratgeber zeigt Bürger*innen auf, welche Sanierungsmaßnahmen sie sinnvoll an Ihrer Immobilie vornehmen können. Nach der Eingabe einiger Daten des eigenen Gebäudes zeigt der Ratgeber, auf welchem energetischen Stand sich das Gebäude befindet, welche Maßnahmen Energieeinsparungen erzielen können, was diese kosten und wie Fördermittel die Kosten reduzieren können. Befindet sich das Gebäude darüber hinaus in einem Wärmenetzbestands- oder Ausbaugebiet, kann über das Tool ein unverbindliches Interesse an einem Anschluss an ein Wärmenetz hinterlegt werden. Der Sanierungsratgeber stellt damit eine niedrigschwellige und kostenlose Möglichkeit dar, sich über Möglichkeiten der eigenen Immobilie zu informieren und erweitert die seitens der Stadt zur Verfügung gestellten kostenfreien Angebote rund um die Energiewende. 

 

Hintergrund

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Wärmeversorgung spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch und an den CO₂-Emissionen ausmacht.

Mit der Kommunalen Wärmeplanung verfügt Schwerte nun über ein strategisches Instrument, um diesen Transformationsprozess strukturiert, sozialverträglich und zukunftsorientiert zu gestalten.

 

PM: Stadtwerke Schwerte