Foto: Stadt Schwerte / Ann-Kathrin Neumann
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Das Übungsszenario sah einen Brand im Technikbereich des Kellergeschosses des Stadtbades vor. Durch das simulierte Feuer breitete sich dichter Rauch, dargestellt durch eine Nebelmaschine, in die Umkleidebereiche, die Schwimmhalle sowie die Zugänge zum Technikbereich aus. Gleichzeitig fanden im Szenario Arbeiten auf dem Dach des Gebäudes statt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung war der Zugang über eine Leiter erschwert. Einer der Arbeiter stürzte von der Leiter und wurde verletzt. Ein zweiter Arbeiter befand sich weiterhin auf dem Dach und suchte den Kontakt zu den ersten eintreffenden Einsatzkräften am Haupteingang. Zusätzlich galt eine Person im Gebäude als vermisst. Insgesamt wurden 15 Übungspatient*innen durch geschulte Darsteller*innen realistisch dargestellt.
Die Einsatzkräfte mussten mehrere Herausforderungen gleichzeitig bewältigen: die Brandbekämpfung, die Menschenrettung aus dem verrauchten Gebäude, die Versorgung der Verletzten sowie die Suche nach der vermissten Person.
Ein Schwerpunkt der Übung lag auf der Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften. Darüber hinaus wurden die Koordination mehrerer Trupps in unübersichtlichen Bereichen, die Bildung verschiedener Einsatzabschnitte sowie die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und Leitstelle über den Einsatzleitwagen trainiert.
Erstmals wurde im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Drohne“ der Stadtwerke Schwerte und der Feuerwehr Schwerte der Einsatz einer Drohne in ein Übungsszenario integriert. Dabei konnten verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Luftunterstützung unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden.
Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Solche Szenarien werden regelmäßig durchgeführt, um Abläufe zu festigen, die Zusammenarbeit verschiedener Einheiten zu stärken und die Einsatzbereitschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Hinweis: Die auf Fotos sichtbaren Verletzungen sind Teil einer realistischen Unfalldarstellung. Es handelt sich ausschließlich um geschminkte Darsteller*innen.