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Nachrichten und Presseinfos

Bürgermeister und Technischer Dezernent informieren sich über Photovoltaik-Großprojekt von Zapp

Einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung konnten Bürgermeister Dimitrios Axourgos und der Technische Dezernent Christian Vöcks bei einem Besuch der Zapp AG am Standort Schwerte-Ergste besichtigen. Dort informierten sie sich über die neue Freiflächen-Photovoltaikanlage sowie die weiteren Ausbaupläne des Unternehmens im Bereich erneuerbare Energien.

Beim Besuch bei Zapp informierten sich Bürgermeister Dimitrios Axourgos und der Technische Dezernent Christian Vöcks über die neue Freiflächen-Photovoltaikanlage und die weiteren Ausbaupläne. V.l.n.r.: Henner Papendieck, Christian Vöcks, Dimitrios Axourgos, Edo Ollermann, Marvin Schulz und Martin Watermann. (Foto: Stadt Schwerte/Staab)
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Aus der Luft wird die Dimension der neuen Freiflächen-Photovoltaikanlage von Zapp deutlich. (Foto: Zapp)
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Seit März erzeugen rund 16.400 PV-Module mit einer Gesamtleistung von 10,3 Megawatt-Peak Strom für das Werk. Gemeinsam mit den bereits vorhandenen Dachanlagen verfügt Zapp heute über eine installierte Photovoltaikleistung von insgesamt 11,8 Megawatt-Peak und zählt damit zu den größten industriellen PV-Standorten in der Region.

Während eines Rundgangs erläuterten Geschäftsführer Edo Ollermann sowie Marvin Schulz und Martin Watermann die Bedeutung des Projekts für die Energieversorgung des Unternehmens. Die Anlagen decken an sonnigen Tagen zeitweise den gesamten Strombedarf des Werkes und speisen zusätzlich Energie ins öffentliche Netz ein. Für das Jahr 2027 erwartet Zapp eine Jahresstromerzeugung von über zehn Millionen Kilowattstunden. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Versorgung des Standortes mit erneuerbarer Energie geleistet.

Von den ersten Planungen bis zur Inbetriebnahme vergingen lediglich rund dreieinhalb Jahre. Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit der Familie Papendieck, auf deren Flächen die Anlage angrenzend an das Werk in Ergste errichtet wurde.

„Das ist in allen Bereichen sehr gut gelaufen. Solche Verfahren dauern normalerweise deutlich länger. In diesem Fall war das Projekt aber extrem gut vorbereitet und wurde professionell durchgeführt, auch von den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung. Zudem gab es immer die notwendigen politischen Mehrheiten“, sagte Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Auch der Technische Dezernent Christian Vöcks verwies darauf, dass bislang keine vergleichbare Anlage in Schwerte so schnell realisiert worden sei.

Großspeicher als nächster Schritt

Als nächster Baustein ist die Errichtung eines Großbatteriespeichers mit einer Kapazität von zehn Megawattstunden geplant. Dieser soll überschüssigen PV-Strom speichern, bedarfsgerecht für die Produktion bereitstellen sowie Lastspitzen reduzieren und zur Optimierung des Stromeinkaufs beitragen.

Durch die Kombination aus Photovoltaik und Batteriespeicher möchte das Unternehmen seine Eigenversorgung mit Strom weiter ausbauen. In den kommenden zwei Jahren strebt Zapp am Standort Schwerte somit einen Autarkiegrad von bis zu 40 Prozent an.

„Dieses Projekt zeigt, wie industrielle Wertschöpfung und Klimaschutz erfolgreich miteinander verbunden werden können. Wir würden uns wünschen, dass dieses Beispiel Nachahmer findet und weitere Unternehmen stärker auf die Eigennutzung erneuerbarer Energien setzen“, erklärte Bürgermeister Axourgos. „Wir freuen uns, dass Unternehmen wie Zapp in die Zukunft des Standorts investieren und damit gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Schwerte leisten. Solche Vorhaben unterstützen wir als Verwaltung gerne.“