Foto: Stadt Schwerte / Neumann
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Bürgermeister Dimitrios Axourgos eröffnete den Abend: „Eine demokratische Gesellschaft lebt nicht davon, dass alle einer Meinung sind. Sie lebt davon, dass wir auch dann miteinander im Gespräch bleiben, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.“
Anschließend führte Kerstin Gralher, Leiterin der Evangelischen Akademie Villigst, in den Abend ein und übernahm die Moderation.
Den zentralen Impuls gab Prof. Dr. Maria-Sibylla Lotter, Professorin für Philosophie mit den Schwerpunkten Ethik und Ästhetik an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrem Vortrag „Opfer – Verwundbarkeit als Selbstbild“ beschäftigte sie sich mit der Frage, warum freie Rede und öffentlicher Diskurs zunehmend unter Druck geraten. Dabei ging es unter anderem um den gesellschaftlichen Umgang mit Verletzlichkeit und öffentlicher Empörung sowie um die Folgen für die Meinungsfreiheit. Lotter ordnete diese Entwicklungen ein und zeigte ihre kulturellen Hintergründe auf.
Im Anschluss an den Vortrag gab es Gelegenheit für Gespräche und Diskussionen.
Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte Prof. Willfried Roth-Schmidt von der Internationalen Musikakademie Ruhr mit Werken von Igor Stravinsky.
Das Netzwerk Akademien Schwerte wurde von der Stadtverwaltung initiiert. Ihm gehören die Evangelische Akademie Villigst, die Katholische Akademie Schwerte, die Ruhrakademie Schwerte und die Internationale Musikakademie Ruhr an. Mit gemeinsamen Veranstaltungen wie den Akademiegesprächen möchte das Netzwerk die unterschiedlichen Bildungsangebote in Schwerte zusammenbringen und den Austausch über aktuelle gesellschaftliche Themen fördern.