Das Besondere an Bürger*innenräten: Die Teilnehmer*innen werden zufällig aus der Bevölkerung ausgelost. Das Los macht keinen Unterschied zwischen männlich und weiblich, reich und arm, Professor*in und Arbeiter*in oder hier geborenen und zugewanderten Menschen. Auf diese Weise soll ein möglichst breites Abbild der Bevölkerung entstehen. Für die Teilnahme an einem Bürger*innenrat ist kein Vorwissen erforderlich. Bürger*innenräte sind damit im besten Sinne Demokratie für alle.
Der 1. Schwerter Bürger*innenrat wird sich mit dem Thema „Sicherheit und Zusammenleben“ beschäftigen. Die daraus entstehenden Empfehlungen werden in Form eines Bürger*innengutachtens an den Stadtrat übergeben.
Thorsten Sterk vom Verein „Mehr Demokratie e. V.“ berichtet über Verfahren und Praxis geloster Bürger*innenbeteiligung in anderen Städten.
Die Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Engagierte Stadt in Kooperation mit der Bürgerstiftung Rohrmeisterei organisiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung steht entsprechende Technik bereit.