Teilhabe und Migration

Rathaus am Stadtpark

Raum: 118
Rathaus - Am Stadtpark 1
58239 Schwerte
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Integration in Schwerte

Schwerte ist eine lebendige, offene und tolerante Stadt mit einer langen Zuwanderungsgeschichte. Hier leben Menschen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Nationen, mit ebenso vielen Sprachen, Kulturen und Einflüssen. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen stellt für das Zusammenleben in der Schwerter Bevölkerung eine große Herausforderung aber auch Bereicherung dar, die es in Spracherwerb, Bildung, Arbeit, Wohnen, Sport und Kultur zu erkennen und als Standortfaktor zu nutzen gilt. 

Durch die verstärkte Zuwanderung von geflüchteten Menschen sowie Menschen aus östlichen EU-Staaten in den letzten Jahren sind neue Herausforderungen und damit verbundene Aufgaben für Schwerte entstanden. Das Thema Integration ist ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt und hat in den Kommunen einen anderen Stellenwert bekommen.

Integration ist zu einer gesamtstädtischen Querschnittsaufgabe geworden und erfordert eine enge Zusammenarbeit mit allen in der Integrationsarbeit eingebundenen Akteur*innen in Schwerte. Für das Gelingen dieses Prozesses tragen Zugewanderte sowie die Aufnahmegesellschaft in gleicher Weise Verantwortung und es erfordert Veränderungsbereitschaft und Akzeptanz auf beiden Seiten.

Heike Pohl, Mitarbeiterin im Sozialamt der Stadt Schwerte, vereint in Personalunion die Tätigkeiten der Geschäftsführerin des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) und der Integrationsbeauftragten der Stadt Schwerte.

Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ehemals Integrationsrat) vertritt auf Grundlage des § 27 der Gemeindeordnung für das Land NRW die Interessen der Menschen mit internationaler Familiengeschichte in der kommunalen Politik und wird für die Dauer der Wahlperiode des Rates (5 Jahre) gewählt. Am 14. September 2025 wurde ein neuer Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration gewählt.

AKTUELL: Schwerter INTEGRATIONSPREIS:

Auf Initiative des Integrationsrates der Stadt Schwerte wird alle zwei Jahre im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Ratssaal des Rathauses der Schwerter Integrationspreis verliehen.

Die Verleihung des Integrationspreises dient der Anerkennung und Würdigung des Engagements von Personen und Institutionen, die sich auf kommunaler Ebene um die Integration und Gleichberechtigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Stadt Schwerte verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen und Religionen eintreten.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 1.000 Euro. Der Preis kann an mehrere Preisträger*innen verliehen werden. Das Preisgeld ist ausschließlich für gemeinnützige, der Integration dienliche Projekte oder für die Fortentwicklung der prämierten Projekte einzusetzen.

Über die Verleihung des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Die Preisträger werden nach der Entscheidung der Jury öffentlich bekanntgegeben.

Preisträger*in 2023:

  • Friedrich-Kayser-Schule 
  • Studio7/ Theaterwerkstatt für aktive Kultur e.V.

Preisträger*in 2025:

  • Ruhrstadt-Orchester Schwerte
  • Rhythmische Sportgymnastik der Schwerter Turnerschaft

AKTUELL: Errichtung Gedenkstätte 10+1 Bäume

Am 3. September 2025 wurde in Schwerte-Villigst neben dem Friedhof eine Gedenkstätte für die Opfer des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) eingeweiht.

Mit der Kampagne„10+1 Bäume für die Opfer des NSU“ hat im Jahr 2020 der Landesintegrationsrat NRW mehr als 100 Integrationsräte aufgerufen, sich in ihren Kommunen für ein vielfältiges, friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben einzusetzen.

Der Integrationsrat der Stadt Schwerte hatte am 04.09.2024 beschlossen, sich an dieser Kampagne zu beteiligen und auch in Schwerte, wie bereits in vielen anderen Städten, ein Ort der Erinnerung zu schaffen. Mit der Initiative möchten die Stadt Schwerte und der Integrationsrat der Stadt Schwerte der Opfer des NSU gedenken und ein Zeichen für mehr Rechtsstaatlichkeit und Demokratie setzen. Die zehn Bäume stehen für die zehn Opfer des NSU. Der elfte Baum steht symbolisch für alle anderen unbekannten Opfer rassistischer Angriffe. 

Die Bäume schaffen einen Raum für das Gedenken an die Opfer und erinnern an die Aufgabe Rassismus und rechtsextremem Terror entschieden entgegenzutreten. Eine Gedenktafel klärt über die Bedeutung dieses Gedenkortes auf und erinnert namentlich an die 10 Opfer. 

Migrantenselbstorganisationen (MSO)

In Schwerte gibt es eine Vielzahl von Migrantenselbstorganisationen (MSO)

Migrantenselbstorganisationen sind die von Zuwander*innen gegründeten freiwilligen Zusammenschlüsse, Initiativen und Vereine von Menschen mit internationaler Familiengeschichte zur Wahrung und Vertretung ihrer Interessen. Neben spezifischen Zielen wie die Förderung von Sport, Sprache, Religion oder Kultur spielen direkt oder indirekt immer auch die Beschäftigung und die Auseinandersetzung mit den Themen Migration, Integration und bürgerschaftliches Engagement eine große Rolle.


Migrantenselbstorganisationen in Schwerte

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Verein Türkischer Elternbund Schwerte und Umgebung e.V.

Migrantenselbstorganisationen in Schwerte
Das Bestreben des Vereins liegt darin, türkische Eltern und Kinder im Bereich Schule und Erziehung zu unterstützen und ihnen dadurch die Möglichkeiten des deutschen Schulsystems nahe zu bringen.

 

Kontakt

Verein Türkischer Elternbund Schwerte und Umgebung e.V.

Ruhrstr. 13
58239 Schwerte


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