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"Urbanes Gärtnern": Ökologisch wertvoll, sozial bedeutsam

Ökologisches Denken und Handeln besitzen in der Stadtverwaltung einen hohen Stellenwert. In diesem Sinne eröffnete Bürgermeister Dimitrios Axourgos am Dienstagabend die Ausstellung "Urbanes Gärtnern", die noch bis zum 29. Mai in der RathausGalerie während der Öffnungszeiten des Schwerter Rathauses (Rathausstraße 31) zu sehen sein wird.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos
und die Klimaschutzmanagerin
Anja Paechnatz eröffneten die
Ausstellung. Foto: Stadt Schwerte
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"Wie zum Beispiel das Anlegen von ökologisch wertvollen Blühflächen schafft auch das urbane Gärtnern  Lebensräume für Insekten", hob der Bürgermeister eine Bedeutung des urbanen Gärtnerns hervor. Von diesen Lebensräumen könne es mittlerweile gar nicht genug geben "vor dem Hintergrund des leider immer rasanter werdenden Sterbens von Insekten und anderer Arten. Es bedarf vieler und vor allen Dingen gemeinsamer menschlicher Anstrengungen, dieser großen Gefahr für uns alle zu begegnen. Urbanes Gärtnern gehört dazu", sagte Dimitrios Axourgos - der Beifall von Besucher*innen der Vernissage war ihm sicher.

Die Ausstellung ins Rathaus geholt hat Anja Paechnatz, Klimaschutzmanagerin der Stadt Schwerte, im Zusammenspiel mit "Schwerte zusammen", einem Zusammenschluss des ehrenamtliches Engagements, der Initiative "Schwerte pflanzt" und der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz (AGON). Das Thema macht deutlich, dass urbanes Gärtnern nicht nur eine ökologische Komponente hat. Es wird auch als ehrenamtlich betriebener Gartenbau verstanden. Konkret sind urbane Gärten Plattformen für Mitgestaltung. Unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft können Akteure ihre persönliche Note ins Stadtbild einbringen, Anwohner kennenlernen, eine Gemeinschaft bilden, integrative Aspekte fördern, (Nutz-)pflanzen anbauen und eigenes Obst und Gemüse ernten.

Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem Jahr der Biodiversität, das Dimitrios Axourgos ausgerufen hat und das noch viele Aktionen in petto hält. "Unser Jahr der Biodiversität, der ökologischen Vielfalt wird nicht am 31. Dezember enden. Ich stelle mich gerne den ökologischen Herausforderungen und  weiß die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung hinter mir", hob er hervor.

Öffnungszeiten des Rathauses sind montags, dienstags und mittwochs von 7.30 bis 17 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12 Uhr.