Foto: Ruhrtourismus GmbH
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Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Politik- und Verwaltungsspitzen der beteiligten Anrainerkommunen und -kreise sowie die Ruhr Tourismus GmbH, der Sauerland-Tourismus e.V. und der Regionalverband Ruhr, in den nächsten Jahren auf der gesamten Strecke Verbesserungen im Sinne der erfolgreichen Marke umzusetzen – so wie das in Schwerte in der Vergangenheit bereits passiert ist. Über rund zwölf Kilometer führt der RuhrtalRadweg über das Stadtgebiet von Schwerte. Überall rollt der Radverkehr auf asphaltiertem Grund; zuletzt wurde noch ein Stück am Ochsenhügel in Wandhofen mit einem ordentlichen Untergrund versehen. Fünf Brücken sind neu gebaut worden. Als nächstes sind Zuwegungen zum RuhrtalRadweg, zum Beispiel von der Grünstraße aus, geplant. „Wir haben hier mit dem RuhrtalRadweg ein touristisches Juwel“, erklärt Bürgermeister Dimitrios Axourgos. „Deshalb werden wir auch weiterhin darin und in die Verbesserung der Radinfrastruktur insgesamt investieren“. Eine Erfolgsgeschichte Die Geschichte des RuhrtalRadwegs ist eine Erfolgsgeschichte, doch sein leicht fortgeschrittenes Alter hat bei insgesamt hoher Qualität hier und da Spuren hinterlassen, was für eine im April 2006 eröffnete Radroute mit 240 Kilometern auch nicht verwunderlich ist. Um auch zukünftig in der Liga der besten und beliebtesten Radfernwege Deutschlands mitspielen zu können, möchte sich der RuhrtalRadweg zukunftsfähig ausrichten. In der Charta werden dazu konkrete Maßnahmen, Ideen und Aufgabenbereiche formuliert, die allesamt auf die drei zentralen Aspekte Qualität, passende Zielgruppen und Nachhaltigkeit einzahlen. Vorgesehen ist eine Verbesserung sowohl der radtouristischen als auch der begleitenden Infrastruktur – beispielsweise durch eine tadellose Beschilderung und die Minimierung straßenbegleitender Abschnitte. Im Bereich Nachhaltigkeit stehen eine klimafreundliche An- und Abreise im Fokus, aber auch Optimierungen bei der Ver- und Entsorgung zum Beispiel durch neue Leitungswasserspender entlang der Strecke. Darüber hinaus soll die Digitalisierung vorangetrieben werden, um damit weitere junge und junggebliebene Gästegruppen zu erreichen. Alternative Fahrrad RTG-Geschäftsführer Axel Biermann erklärt: „Die gesamtgesellschaftliche Mobilitätsdebatte im Zeichen des Klimawandels und steigender Energiepreise zeigt, dass das Fahrrad als klimafreundliches Fortbewegungsmittel einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung anstehender Herausforderungen leisten kann. Mit der RuhrtalRadweg-Charta wollen wir einen Leitfaden und Handlungsrahmen schaffen, um frische Impulse in puncto Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung zu setzen.“ |