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Rat beschließt Doppelhaushalt 2026/2027

Der Rat der Stadt Schwerte hat in seiner Sitzung mehrheitlich den Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 verabschiedet. SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen stimmten dem Haushalt zu, während AfD, Die Linke sowie FDP/WfS dagegen votierten. Damit ist der Weg frei für zentrale Planungen und Projekte in den kommenden zwei Jahren.

Foto: Stadt Schwerte / Ann-Kathrin Neumann
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Der von Kämmerer Niklas Luhmann eingebrachte Haushaltsentwurf kommt ohne Steuererhöhungen aus. Trotz angespannter finanzieller Rahmenbedingungen bleiben Investitionen in die kommunale Infrastruktur möglich. Schwerpunkte liegen weiterhin in wichtigen Bereichen wie Bildung, Familien, Brandschutz und Rettungsdienst. Als Beispiele nannte die Verwaltung den Neubau der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule sowie den Neubau der Feuer- und Rettungswache.

„Gezielte Investitionen in die Infrastruktur in Schwerte bewirken auch, dass Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden und die Wirtschaft von kommunalen Aufträgen profitiert“, hatte Luhmann bereits im vergangenen Jahr in seiner Haushaltsrede betont. Vor dem Hintergrund der schwierigen Lage vieler Kommunen in Nordrhein-Westfalen sei ein solcher Haushalt alles andere als selbstverständlich.

Der Doppelhaushalt verschafft der Stadt Planungssicherheit in bewegten Zeiten. „Heute ist ein guter Tag für Schwerte. Wir sind handlungsfähig und können geordnet in das neue Haushaltsjahr starten“, so der Kämmerer.

Auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos begrüßt die Entscheidung des Rates: „Die Zustimmung zum Haushalt ist ein Gewinn für unsere Stadt. Sie gibt uns die Möglichkeit, wichtige Zukunftsprojekte weiter voranzubringen und die Stadt verlässlich zu entwickeln.“