
Fotos: Stadt Schwerte / Ingo Rous
Originalbild zum Download

Originalbild zum Download
Das Mädchen war auf einen Güterwaggon geklettert und hatte dabei Kontakt mit der stromführenden Oberleitung bekommen. Die Schülerinnen und Schüler reisten zusammen mit ihrer Lehrerin, ihrem Lehrer und der Schulleiterin mit dem Zug von Fröndenberg nach Schwerte. Gegen 12:45 Uhr wurden an einem Zaun im Bereich des Bahnhofs Schwerte insgesamt 44 Plakate aufgehängt, die auf die Gefahren im Bahnbereich hinweisen. Diese Plakate wurden im Unterricht in enger Zusammenarbeit mit der Präventionsbeauftragten der Bundespolizei Dortmund erstellt.
Neben Vertretern des Ordnungsamtes, der Landespolizei, der Feuerwehr, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei nahm auch Niklas Luhmann, Dezernent für Sicherheit und Ordnung der Stadt Schwerte, an diesem Termin teil. Er bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und lud sie sie dem Wetter entsprechend zu einem Eis in eine nahegelegene Eisdiele ein.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Durch den entstehenden Luftsog können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält.
Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter:
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#