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Mehr Teilhabe durch Unterstützung für Menschen mit Hörbeeinträchtigung

Gute Nachrichten für Menschen mit Hörbeeinträchtigung: Das Rathaus verfügt ab sofort über Universalempfänger für Hörsysteme, die bei städtischen Veranstaltungen zum Einsatz kommen sollen.

Die mobile FM-Anlage macht es deutlich leichter, Sprache zu verstehen - selbst bei Hintergrundgeräuschen oder größerer Entfernung zur sprechenden Person. Das neue System ergänzt das bereits im Ratssaal genutzte System und erweitert so die barrierefreie Ausstattung auf weitere Veranstaltungsräume.

Was bringt das neue System?
Ganz einfach: mehr Klarheit. Der Universalempfänger reduziert störende Nebengeräusche und verbessert das Sprachverstehen in lauten Umgebungen oder bei Vorträgen, Sitzungen und Veranstaltungen.

Und wie funktioniert das Ganze?
Der kleine, drahtlose Empfänger kann mit jedem Hörsystem mit T-Spule genutzt werden. Er wird ganz dezent mit einer Schlaufe um den Hals getragen. Nach dem Einschalten muss am Hörgerät lediglich die T-Spule aktiviert werden - und schon kommt die Sprache direkt und klar im Ohr an.

Die T-Spule (auch Telefon- oder Induktionsspule genannt) ist ein winziges, mit Kupfer umwickeltes Metallteil im Hörgerät. Sie empfängt elektromagnetische Signale und leitet sie direkt weiter. Die Sprache wird über ein Mikrofon übertragen, das mit dem Empfänger verbunden ist. Die Lautstärke lässt sich bequem über einen Regler am Gerät selbst einstellen.
Mit dem neuen Hörsystem werden die städtischen Veranstaltungen wieder ein Stück barrierefreier. Teilnehmer*innen mit entsprechendem Unterstützungsbedarf sollten künftig bei Veranstaltungen auf das blaue FM Symbol achten, es zeigt an, dass das FM-Hörsystem zur Verfügung steht und vor Ort entliehen werden kann.