Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da die Brandherde innerhalb des Gebäudes nur schwer zu erreichen sind. Zwischendecken erschweren den Zugang zusätzlich. Der Gebäudekomplex mit mehreren angrenzenden Hallen wird unter anderem als Lager, Werkstatt und Abstellfläche für Wohnmobile genutzt.
Aufgrund des Ausmaßes wurde die gesamte Feuerwehr Schwerte alarmiert. Unterstützung kam von Feuerwehren aus Unna, Fröndenberg, Lünen und Bergkamen und eine Drehleiter aus Dortmund. Eine Einheit der Feuerwehr Schwerte hält an der Feuerwache den Grundschutz für weitere Einsätze im Stadtgebiet aufrecht. Da die betroffene Halle inzwischen einsturzgefährdet ist, erfolgt die Brandbekämpfung nur noch von außen. Zur Erkundung werden auch Drohnen eingesetzt. Für angrenzende Betriebe besteht nach derzeitigem Stand keine unmittelbare Gefahr.
Wegen der starken Rauchentwicklung hat die Feuerwehr Warnmeldungen herausgegeben. Die Rauchwolke zieht in nördliche Richtung. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messfahrzeuge überprüfen die Rauchbelastung im Umfeld der Einsatzstelle.
Die Hagener Straße sowie die nahe gelegene Bahnstrecke sind gesperrt. Die Stadtwerke Schwerte unterstützen die Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Gas- und Stromversorgung. Auch Maßnahmen zur Rückhaltung des Löschwassers wurden vorbereitet, dafür wurde der Ruhrverband informiert.
Nach Einschätzung von Einsatzleiter Wilhelm Müller werden die Löscharbeiten voraussichtlich bis in den Dienstag (13. Oktober) hinein andauern, möglicherweise bis in die Mittagsstunden.
Stand: Montag, 12. Oktober 2026, 19.50 Uhr.