Am 02. September 1984 wurde die bronzene Pannekaukenfrau, Wahrzeichen der Nachbarschichte in Schwerte, feierlich enthüllt. Jahrelang hatte man sich bemüht, ein sichtbares und bleibendes Zeichen zu setzen, um den Gedanken der Nachbarschaft neu zu beleben.
Nicht ohne Widerspruch war mit der Pannekaukenfrau schließlich ein Symbol gefunden worden, mit dem sich die Nachbarschaften identifizieren konnten. Argumente dagegen besagten, dass der übermäßige Verzehr von Pannekauken Armut symbolisiere, gewerbliche Rückständigkeit und eine gewisse geistige Beschränktheit.
Die Mehrheit stand der Idee jedoch positiv gegenüber und so konnte in wenigen Jahren für die Errichtung der geplanten Skulptur ein Spendenbetrag in Höhe von 30.000 DM gesammelt werden.
Insbesondere der damalige Oberschichtmeister Karl Ewald hat sich um die Pannekaukenfrau verdient gemacht: der Entwurf stammte aus seiner Feder. Bei der Enthüllung der Pannekaukenfrau erinnerte er an die Leistungen der Schwerter Frauen in schweren Zeiten, betonte aber, dass die Figur ein zeitloses Symbol für die Tatkraft der Frauen sei und ein Zeichen für soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft - und das zu jeder Zeit. Der Gedanke, wie er in den Nachbarschaften gepflegt wurde und wird.
Die Königinnen der Schützen-Vereinigungen enthüllen gemeinsam das bronzene Denkmal.
Ernst Kunert, Oberschichtmeister
Tel.: 0 23 04 /1 89 81
Mail: kunert(at)versanet.de