Bild aus Schwerte
VeranstaltungenVeranstaltungen TouristikTouristik StadtplanStadtplan FreemailFreemail SucheSuche DruckenDrucken

Ihre Einstellungen
Schrift
Schrift verkleinern Schriftgröße zurücksetzen Schrift vergrößern
Kontrast
Ansicht mit hohem Kontrast Standardansicht 

"Baumdenkmal"

von Claus Bury im Stadtpark

Aus Sicherheitsgründen musste das „Baumdenkmal" abgebaut werden.

Unmittelbar an der belebten Bahnhofstraße wirkte die 1995 errichtete obeliskhafte architektonische Skulptur, wie in früheren Zeiten ein Stadttor gewirkt haben könnte. Die Skulptur als Tor zum Park stand in unmittelbarer Nähe eines sehr schönen Baumdenkmals (Familiengrabstein), einem täuschend echt aus Sandstein gemeißelten Baumstumpf, der wie ein Relikt eines Windbruchs die Zeit zu überdauern scheint.

 

Der ehemalige Friedhof, heute "Stadtpark", war 1822 vom Hofrat Friedrich Bährens als Begräbnisstätte für beide Konfessionen durchgesetzt worden und lag unmittelbar vor den Mauern der Stadt. Betritt man dieses Tor und nimmt die Einladung an, auf den Bänken im Innern etwas zu verweilen, ergeben sich durch die Seitenöffnungen ganz unerwartete Blicke in den Park und auf das "Baumdenkmal", nach dem dieses Tor benannt ist.

 

Der fast wie eine Pyramide oben immer schmaler werdende Raum zieht natürlich auch den Blick nach oben. Und genau so ist die Skulptur angelegt: Dass sich der Blick hebt, schon wenn man auf sie zugeht. Als Bekrönung sieht man oben auf dem Tor einen Taxus-Strauch, der in Kugelform geschnitten ist. Und am Ende des Weges durch den Park steht ein ebenso geschnittener Strauch: Im Kopf des Besuchers stellt sich ein Zusammenhang her zwischen den beiden kugelförmigen Sträuchern. Die Kugel am Ende des Stadtparks ist wie ein Fluchtpunkt, auf den alle gedachten Linien vom Tor aus zulaufen. Wären diese Linen wirklich und nicht nur als Vorstellung vorhanden, würde man als Besucher den Park als Raum erleben, jetzt aber durchschreitet er eine gedachte Skulptur.

 

Hat man auf dem Weg zur Bahnhofstraße den Kugelstrauch am Boden gesehen, fixiert sich der Blick auf den zweiten Strauch oben auf dem Holztor - und man betritt die Stadt erhobenen Hauptes und kann so der motorisierten Schnelllebigkeit der Straße und der optischen Überreizung der Sinne in der Stadt begegnen.

Trennlinie

Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung der "Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Schwerte" aus der Schrift "Skulpturen für Schwerte" übernommen.

 

 

Trennlinie

Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung der "Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Schwerte" aus der Schrift "Skulpturen für Schwerte" übernommen.

NACH OBEN nach oben

Holzskulptur von Claus Bury


Skulpturenführer

Glasfasertainment — einfach schnell faszinierendStadtwerke SchwerteWLAN-Stadtnetz HotSpot SchwertePROMOLIGHT