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Licht-Skulptur von Maik und Dirk Löbbert

Denkmal für eine "vormals ortsspezifische Skulptur"

 

Die Arbeiten von Maik und Dirk Löbbert sind nicht gleich als "gemachte" Objekte erkennbar; sie sind einfach da, bleiben anonym. Nur so können sie die Kraft entwickeln, sich völlig in die Umgebung zu integrieren. Sie verändern diese nicht, um auf sich aufmerksam zu machen, nehmen keine Wertung vor und bestätigen somit das Recht eines jeden Dings, so zu sein, wie es ist.

 

Der Raum, in dem man die Skulpturen antrifft, gibt jeweils auch die Bedingungen für ihre Form vor. So war es auch mit der ortsbezogenen Arbeit "Beleuchtung", auf der Hüsingstraße. Das Straßenbild ist geprägt von historischer und neuer Architektur, dem Gegensatz einer aktuellen und traditionellen Formensprache. Gegenüber dem Haus Hüsingstraße 21 stand eine historisierte Straßenlaterne, die unbedingt erhalten bleiben sollte. Maik und Dirk Löbbert machten sie zum Ausgangspunkt und Bestandteil ihrer skulpturalen Intervention.

 

Mit ihrem warmen Schein vermittelt die Straßenlaterne ein nostalgisches Empfinden und einen Eindruck von Idylle. Wie erscheint aber diese Idylle im kalten Licht der Gegenwart? Diese Frage lässt sich stellen, sobald man den zweiten Teil dieser Skulptur, die über der alten Laterne aufstrebende Peitschenleuchte, wahrnimmt. Diese Leuchtenform war die übliche Straßenbeleuchtung in den 60er und 70er Jahren, jener Zeit also, in der die Fußgängerzone ihre seinerzeitige Gestalt erhalten hat.

 

Eine kritische Sehweise legt die Lichtskulptur nicht zwingend nahe. Die Deutung als Vereinbarkeit von Gegensätzen lässt sie ebenso zu wie Assoziationen an eine verrückte und surreale Welt.

 

Die Umgestaltung der Hüsingstraße machte eine Umsetzung des Objektes notwendig. In Absprache mit den Künstlern wurde der neue Aufstellungsort im Stadtpark gefunden, wo nun aus der ursprünglich ortsbezogenen Lichtskulptur das "Denkmal für eine vormals ortsspezifische Skulptur" geworden ist.

Die Lichtskulptur von Maik und Dirk Löbbert wurde 2004 in das Projekt "HELLWEG - ein LICHTWEG" einbezogen, das auf Lichtkunst und Lichtpunkte in der Region aufmerksam machen möchte.

 

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Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung der "Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Schwerte" aus der Schrift "Skulpturen für Schwerte" übernommen.

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Lichtskulptur


"Projekt Hellweg ..."

Lichtkunst und Lichtpunkte in der "Hellweg-Region"


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