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"das ding"

Stahlskulptur von Ingrid Langanke

Geometrisch ungegenständliche (oder auch "konstruktivistische") Kunst ist bei ihrem Auftreten zu Beginn des 20. Jahrhunderts als etwas revolutionär Neues empfunden und als solches begrüßt und natürlich auch abgelehnt worden. Im Grunde war aber auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts diese Kunst gar nicht wirklich neu. Der Umgang mit rational erfassbaren geometrischen Formen - im Extremfall sogar mit mathematisch exakten Gestaltungsmitteln - hat schon die Künstler der Antike fasziniert.

 

Genau berechnet ist auch "das ding" von Ingrid Langanke an der Bethunestraße. Die Stahlskulptur ist aus einem Würfel mit der Kantenlänge von 90 cm entwickelt und auf der Grundlage dieses Maßes sind alle Proportionen konzipiert. Dennoch tritt die Würfelform selbst gar nicht in Erscheinung. Vielmehr setzt sich die Skulptur aus drei Teilstücken zusammen zu einem Gesamtkubus von 90 x 111 x 360 cm. Das größte der drei Teilstücke ist dabei ein dreiflächiges Element, das die drei blauen Außenseiten bildet. Die beiden anderen Teilstücke, schwarz und weiß, treten aus der blauen Ummantelung hervor und sprengen so die quadratische Grundfläche des Ausgangselements.

 

Doch wäre diese Skulptur nicht typisch für Ingrid Langanke, wenn sie nicht bei aller verstandesmäßigen Planung auch ein ganz poetisches Element enthielte: Nimmt man sich im Sommer die Zeit, den Sonneneinfall ins Innere der Skulptur zu beobachten und mitzuerleben, wie ein zwischen dem schwarzen und dem weißen Element sichtbarer Streifen der Rückwand von oben nach unten hell in die Skulptur hineinwächst und intensiv blau erstrahlt, kann man auch alle Mathematik vergessen und ins Nachdenken geraten über die Tages- und Jahreszeit und über die Zeit, durch die das eigene Leben bestimmt ist.

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Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung der "Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Schwerte" aus der Schrift "Skulpturen für Schwerte" übernommen.

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Stahlskulptur


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