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Die weißen "Neger". KZ-Außenposten Buchenwald im RAW Schwerte-Ost

Beiträge zur neueren Stadtgeschichte von Alfred Hintz

Vor 60 Jahren, am 7. April 1944, wurde der KZ-Außenposten des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar im damaligen Reichsbahn-Ausbesserungs-Werk Schwerte-Ost errichtet. Das RAW wurde in den Unterlagen des KZ Buchenwald als "Rüstungsbetrieb" geführt. Es war eines von gegen Kriegsende 137 Außenlagern des KZ Buchenwald. Bei der Reparatur von für den Osten vorgesehenen Schadlokomotiven wurden im AW unter Anleitung deutscher Vorarbeiter auch KZ-Häftlinge eingesetzt.

• Am 7. April 1944 kamen die ersten 100 Gefangenen

• RAW war Rüstungsbetrieb

• RAW zahlte 439.432 RM Lohn an SS-Verwaltung

• SS-Arzt: Essen ungenießbar

• Mit Lok in die Freiheit

• SS "sauer" auf Schwerte-Ost

• Schläge, Brot und Äpfel

• Die Lager-Auflösung

Alfred Hintz, Schwerter Journalist, erstellte diese Arbeit auf der Basis von Quellenmaterial, das aus nachstehenden nationalen und internationalen Archiven zusammengetragen wurde:

Internationaler Suchdienst des Roten Kreuzes in Bad Arolsen, Bundesarchiv Berlin, Staatsarchiv Nürnberg, Archiv für Kriegsopfer in Brüssel, die US-amerikanischen Archive Washington, das Archiv der Gedenkstätte Weimar bei Buchenwald sowie das Stadtarchiv Schwerte. Ergänzungen wurden von Zeitzeugen gegeben.

 

Dieser Beitrag ist eine Ergänzung der von der Stadt seinerzeit zum gleichen Thema herausgegebenen und und mittlerweile vergriffenen Broschüre. Trotz des lückenhaften Quellenmaterials konnte mit diesen Aufzeichnungen ein grober Überblick von der Entstehung des Außenpostens Schwerte-Ost im Frühjahr 1944 bis zu seiner Auflösung Anfang 1945, über Arbeits- und Lebensbedingungen, Ernährung, Fluchten und Bestrafungen im Lager gegeben werden, der nun an dieser Stelle allen Interessierten zur Verfügung steht.


Kontakt aufnehmen

 

Alfred Hintz

Tel.: 0 23 04/1 82 51

Mail: hintz.alfred@web.de

 

Weitere Hinweise zum Thema von Zeitzeugen oder anderen Interessierten sind jederzeit willkommen.

Gedenkstein

Emil-Rohrmann-Straße

(Ein Schild weist den Weg zur Gedenkstätte)

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