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Weihnachtsmarkt "Bürger für Bürger"

Was war - was ist - was wird?

Was war?

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Auf einer privaten Geburtstagsfeier im Herbst 1982 kam das Gespräch auch auf den bevorstehenden Weihnachtsmarkt in Schwerte. Diesen kommerziellen Markt, der wie immer ausser Bratwurst, Pommes und Karussell wieder einmal nicht viel bieten würde. Ja, solch ein anderer Weihnachtsmarkt wie auf Schloss Lüntenbeck in Wuppertal, das wäre eine positive Alternative! Leider stieß man mit entsprechenden Hinweisen bei den Verantwortlichen in der Ruhrstadt auf taube Ohren.

 

War damit diese gute Idee gestorben? „Nein, wenn die Stadt oder die Geschäftsleute nichts unternehmen, machen wir das selbst!“ sagten sich einige Geburtstagsgäste. Damit war der Startschuss für den „anderen“ Weihnachtsmarkt gefallen. Ohne Vorkenntnisse, aber mit viel Engagement nutzte man die kurze Vorbereitungszeit und am 1. Advents-Wochenende standen 22 Buden auf dem kleinen Markt.

 

Der Weihnachtsmarkt „wie zu Omas Zeiten“ verfolgte drei Ziele:

Privatpersonen müssen ein vielfältiges Sortiment von selbstgefertigten Produkten auf möglichst hohem Niveau anbieten.

Essen und Trinken muss zur Weihnachtszeit passen und im ausgewogenen Verhältnis zum „Non-Food“- Angebot stehen.

Im Rahmen dieses nichtkommerziellen Marktes sollen Überschüsse von den Standbetreibern für soziale und karitative Zwecke gespendet werden. Jeder Standbetreiber bestimmt eigenverantwortlich Betrag und Ziel.

Besucher und Standbetreiber sollen Freude am Marktgeschehen haben.

 

Alle Ziele wurden mit dem 1. Weihnachtsmarkt erreicht, es war ein kleiner, aber voller Erfolg. Die Initiatoren fühlten sich bestätigt und planten eine Fortsetzung in 1983. Der Weihnachtsmarkt wuchs in den Folgejahren, bereits 1984 konnten sich die Besucher am Angebot von mehr als vierzig Ständen erfreuen. Anfangs gab es parallel noch einen kommerziellen Markt nebenan. Wie auch in jüngerer Zeit ein weiterer Versuch- jedoch außerhalb aller Konkurrenz. Dort gähnende Leere, hier dichtes Gedränge! Besucher kamen inzwischen aus den Nachbarstädten und in Spitzenzeiten war es immer wieder sehr eng. Eine Ausdehnung ließ der Standort am kleinen Markt nicht zu.

 

Die immer wieder diskutierte Verlagerung wurde dann für den Markt 2005 beschlossen. Der Wuckenhof wurde zur neuen Heimat. Dort wurde der Markt vom Umfeld sofort positiv aufgenommen. Das machte den Abschied vom kleinen Markt und seinen mehrheitlich wenig kooperativen Anrainern leicht.

 

Was ist?

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Der Weihnachtsmarkt heißt inzwischen „Bürger für Bürger“ und findet seit 2005 auf dem Wuckenhof statt. Etwas abseits, dafür in malerischer Altstadt-Umgebung. In direkter Nachbarschaft sind die Musikschule und der DRK-Kinderhort, zwei wichtige Stützen des Marktes. Der Kunstverein im schönen Fachwerkgebäude ist eine zusätzliche Bereicherung.

 

Die Mehrheit der Besucher hat den neuen Standort sofort angenommen, selbst Schneegestöber in 2005 war kein Hindernis.

 

Was wird?

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Lange Jahre war die Finanzierung des Weihnachtsmarktes eine oftmals fast unlösbare Aufgabe. Die Organisatoren übernahmen nicht nur die vielfältigen Aufgaben, die zu einem guten Gelingen eines solchen Marktes erledigt werden müssen. Sie müssen für die nicht unerheblichen Ausgaben Spenden sammeln und Sponsoren suchen.

 

Besonders wichtig für den Markt ist der Einsatz vom Baubetriebshof, seine Mitarbeiter tragen wesentlich zu einem guten Gelingen bei. Die Organisatoren blicken optimistisch in die Zukunft und wollen den Schwerter Bürgern noch zahlreiche attraktive Weihnachtsmärkte bieten.

 

Wer organisiert eigentlich diesen Markt?

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Ein Team engagierter Schwerter Bürger hat sich die Arbeiten aufgeteilt, man ist nicht als Verein organisiert und will dies auch künftig nicht. Man arbeitet als Initiative. Übrigens die älteste Schwerter Bürgerinitiative. Diese Arbeitsform hat allen Beteiligten bisher meist viel Freude bereitet und das soll auch so bleiben.

 

Zuletzt noch eine Zahl

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Mehr als 480.000 Euro Überschuss (Stand nach dem Markt 2009) hat der Weihnachtsmarkt „Bürger für Bürger“ seit seinem Beginn im Jahr 1982 erzielt. Ein bemerkenswertes Ergebnis, zu dem Besucher, Standbetreiber, Organisatoren, Unterstützer und Helfer beigetragen haben. Nur gemeinsam wurde dieser großartige Erfolg möglich. Mit jedem Euro konnte geholfen werden, zum Teil in Schwerte, darüber hinaus an vielen Orten dieser Welt.

 

Klaus Pannott und Sabine Hermann

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Weitere Informationen

Kontakt:

Dieter Brinkmann

Tel.: 02304 50326

Mail: Dieterbrinkmann(at)gmx.de

 

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