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Umgestaltung des Marktplatzes: Bürger*innen sollen Ideen einbringen

Schwerte. Auf Grundlage des Entwurfs der Kasseler Landschaftsarchitekten Riehl, Bauermann und Partner soll der Marktplatz unter weiterer Beteiligung der Schwerter Öffentlichkeit ein neues, frisches und zeitgemäßes Aussehen erhalten. Vor diesem Hintergrund beauftragte der Rat der Stadt Schwerte am Mittwoch die Stadtverwaltung, die weitere Entwurfs- und Ausführungsplanung in enger Kooperation mit dem Kasseler Büro zu erarbeiten.

So soll der Kleine Markt einmal aussehen.
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Der Kleine Markt von oben: Viel Grün prägt sein Aussehen.
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Bekanntlich hatten Riehl, Bauermann und Partner den freiraumplanerischen Wettbewerb zur Umgestaltung des Schwerter Marktplatzes und seiner Umgebung gewonnen. Der Entwurf „ist die Basis für eine Entwurfsplanung, die Ausführungsplanung und den Förderantrag“, erklärte der Technische Dezernent Christian Vöcks den Ratsmitgliedern und den Besucher*innen der Sitzung. „Veränderungen sind möglich und auch gewollt“.

Bedeutende Maßnahme

Bürgermeister Dimitrios Axourgos hob die Bedeutung der Maßnahme hervor. „Für die Stadt ist die Umgestaltung des Marktplatzes und seiner Umgebung sehr wichtig. Wir investieren Millionen in die Zukunft unserer Stadt und werden damit Verbesserungen für die Menschen, die darin leben oder sie besuchen, erreichen“. Die politisch geforderte weitere Beteiligung von Einwohner*innen wolle er so schnell wie möglich umsetzen – so wie auch der politische Wille zur Durchführung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs kurz nach seiner Beschlussfassung im Februar auf den Weg gebracht worden war.

Aufenthaltsqualität entwickeln

Ziel ist es, den prägenden Bereich der Schwerter Innenstadt um den Marktplatz, den anschließenden kleinen Markt sowie die angrenzenden Straßenräume als wichtigen Ort der Begegnung und Kommunikation zu etablieren. Der Stellenwert wird durch die angrenzenden Gastronomiebetriebe, den Wochenmarkt und weitere über das Jahr verteilte Großveranstaltungen befördert. Zudem bildet das Gebiet ein städtebaulich bedeutendes Scharnier zwischen der Haupteinkaufszone der Schwerter Innenstadt und der Altstadt sowie im weiteren Verlauf der Ruhr. Es gilt, die „gute Stube“ der Schwerter Innenstadt und der unmittelbar angrenzenden Bereiche hinsichtlich ihrer Aufenthaltsqualitäten zukunftsfähig zu entwickeln und umzugestalten, und zwar u.a. unter den Aspekten Beleuchtung, funktionales Stadt- und Spielmobiliar, Barrierefreiheit und Begrünung. So sieht alleine schon der vorliegende Entwurf viele Bäume vor, die im beschriebenen Bereich angepflanzt werden sollen.