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Coronavirus: Wir müssen uns den Herausforderungen stellen

Bürgermeister Dimitrios Axourgos nimmt aktuelle Entwicklungen in der Coronakrise zum Anlass, noch einmal an die Eigenverantwortlichkeit der Menschen in Schwerte zu appellieren und sie an ein rücksichtsvolles Verhalten mit Maske und Abstand zu erinnern.

Liebe Schwerterinnen, liebe Schwerter,

das Coronavirus hält die Welt weiterhin in Atem. In vielen Ländern, auch in europäischen Staaten, werden besorgniserregende Entwicklungen beschrieben. Steigende Zahlen auch in Deutschland machen deutlich: Wir sitzen hier nicht auf einer Insel. Auch in unserer Stadt Schwerte machen die Zahlen deutlich, dass jeder einzelne von uns nach wie vor seinen Beitrag dazu leisten muss, die Infektionen einzudämmen. Hygienekonzepte spielen auch in unseren Schulen eine große Rolle und haben unter Umständen dazu beigetragen, dass wir uns alle über eine sehr positive Nachricht freuen dürfen: Die Tests an der Gesamtschule Gänsewinkel, die nach der Infektion von zwei Schülern notwendig geworden waren, sind alle negativ ausgefallen. Ich freue mich sehr, dass es in Zeiten wie diesen auch Platz für gute Nachrichten gibt. Ich bin auch sehr froh, dass laut Deutschlandtrend der ARD 85 Prozent der Bürger*innen die Notwendigkeit von Maßnahmen wie Maske, Abstand und Hygiene erkennen und sie auch wollen.

Wir dürfen nicht in Panik verfallen. Wir alle müssen uns stattdessen den Herausforderungen stellen, ganz besonders vor dem Hintergrund, dass das warme Sommerwetter endet und es nicht mehr so einfach ist, in geschlossenen Räumen Abstand zu halten. Vor allem wenn sich Leute weiterhin treffen möchten, wie sie es im Sommer draußen gewohnt waren. Es sind private Feiern und Zusammenkünfte, die vielfach als Ausgangspunkt für Infektionen identifiziert worden sind, auch hier in Schwerte. Umso wichtiger ist es, sich an Verordnungen zu halten, alleine schon zum Eigenschutz, aber auch aus Solidarität den Menschen gegenüber, die Sorge haben vor einem verantwortungslosen Umgang mit der Situation. Ich erneuere deshalb meinen Appell: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, beachten Sie die Abstands- und Hygieneregeln, auch oder ganz besonders in Ihrem privaten Bereich und nehmen Sie die Menschen eindringlich ins Gebet, die gefährlich leichtfertig mit dem Infektionsrisiko umgehen.

Diese Solidarität, die die meisten von Ihnen hier in Schwerte beweisen, brauchen wir auch in der Zukunft. Jeder ist wichtig – was wir uns übrigens auch für die Zeit nach der Krise merken sollten. Deshalb: Passen Sie gut auch sich und Ihre Mitmenschen auf! Bleiben Sie gesund!

Ihr Dimitrios Axourgos

Bürgermeister der Stadt Schwerte