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Lesefenster am Wuckenhof: Menschenrechte im Mittelpunkt

Schwerte. „Wir sind in guter Gesellschaft“, freute sich Andrea Reinecke. In der Tat, das Kulturbüro des Kultur- und Weiterbildungsbetriebs der Stadt Schwerte steht in einer Reihe mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, mit dem Maxim Gorki Theater, der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und vielen anderen Institutionen mehr, die sich am 9. September an einer weltweiten Lesung für Meinungs- und Versammlungsfreiheit beteiligt haben.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos verlas die Präambel der Menschenrechte.
Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous
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Mitgemacht hat auch Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Aus einem Fenster des Wuckenhofs heraus las er die Präambel der Menschenrechte. Vor dem historischen Gebäude hatte Menschen da Platz genommen, wo die KuWeBe-Mitarbeiterin Andrea Reinecke dreimal in der Woche ihr Lesefenster öffnet und wo normalerweise aus Werken des Schriftstellers Mark Twain gelesen wird. Sie alle haben die Artikel der Menschenrechte vorgelesen.

Jetzt sollten es eben die Menschenrechte sein. Weltweit und somit auch auf dem Wuckenhof sollte auf die Lage der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und der Menschenrechte in Hongkong aufmerksam gemacht werden. „Es ist selbstverständlich, dass ich mich an Aktionen beteilige, die Demokratie und Menschenrechte in den Vordergrund rücken“, sagte Dimitrios Axourgos. „Ich begrüße dieses Engagement in unserer Stadt und bedanke mich bei Andrea Reinecke, die sich der Aktion des internationalen literaturfestivals berlin (ilb) angeschlossen hat“. Andrea Reinecke selbst freute sich. „Damit sind wir Teil des Berliner Literaturfestivals und weisen auf fundamentale Themen hin“.

Über das Projekt „Schwerte liest“ gibt es hier Informationen