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In Schwerte, Dortmund und Iserlohn: ein NOX-Block für saubere Luft

Schwerte/Dortmund/Iserlohn. Die Luft in Schwerte, Dortmund und Iserlohn soll sauberer werden. In Zusammenarbeit mit den städtischen Versorgern, dem Unternehmen Ubitricity sowie den Universitäten Dortmund und Wuppertal wird deshalb die Elektromobilität gefördert und ein Block gegen Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid gesetzt. Das NOX-Block-Projekt wurde am Montag in Dortmund vorgestellt.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos stellten das Projekt NOX-Block vor.
Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous
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„Diese gemeinsame Kooperation setzt in der Region ein Ausrufezeichen!“, sagt Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos. „Wir bekennen uns zu den Zielen des Projektes, aber auch grundsätzlich zu innovativen und nachhaltigen Projekten im Bereich der Mobilität." Ullrich Sierau, Oberbürgermeister von Dortmund, stößt in dasselbe Horn. „Es freut mich, dass wir mit dem Förderprojekt NOX-Block die Rahmenbedingungen für die Verbreitung der E-Mobilität in Dortmund und der Region weiter verbessern. Denn nur mit gut ausgebauter Ladeinfrastruktur kann die Elektrifizierung des Individualverkehrs nachhaltig gelingen“, sagte er beim Ortstermin im Dortmunder Kaiserviertel, wo ein Fahrzeug der Stadtwerke Schwerte per SmartCable an einer Straßenlaterne angeschlossen war.

Insgesamt sollen innerhalb des Gemeinschaftsprojekts bis zu 680 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Raum aufgebaut werden, 100 davon in Schwerte. Doch während in Dortmund Lichtmasten als Ladestationen hergerichtet werden können, geht das in Schwerte nur bedingt. Die Lagen der Lichtmasten begrenzen hier die Installationsmöglichkeiten. So sind die Lichtmasten üblicher Weise durch einen Bürgersteig von den Fahrbahnen und entsprechenden Parkplätzen im Straßenbereich getrennt. Derzeit werden die Installationen von Ladepollern, Ladepollern Duo’s und Wallboxen von Drittanbietern favorisiert.Stadtwerke und Stadt planen ab Mitte 2020 sowohl in der Stadt als auch in den Ortsteilen den Bau der Ladestationen – Standortvorschläge nimmt Jan Sommer, Leiter Zentrales Controlling, Projekt- und Fördermanagement der Stadt Schwerte, gerne entgegen ( jan.sommer(at)stadt-schwerte.de ).

„Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum ist ein weiterer Baustein zur Steigerung der Akzeptanz von Elektromobilität“, ist Michael Grüll überzeugt. „Gemeinsam mit der Stadt Schwerte, den Schwerter Gewerbetreibenden und den Schwerter Bürgern gestalten wir die Elektromobilität alltagstauglicher und nehmen positiven Einfluss auf den lokalen Klima- und Umweltschutz“, sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerte.

Die Grenzwerte der Stickoxidkonzentrationen in der Atemluft werden in allen deutschen Ballungsräumen nach wie vor überschritten. Besonders problematisch sind Räume, die mehrere Zentren mit starken Pendlerströmen aufweisen. Die Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs trägt dazu bei, die lokalen Stickoxid-Emissionen zu verringern und somit Luftqualität zu verbessern. Der Bund fördert dieses Projekt übrigens mit 750.000 Euro.