Wir brauchen ein Netzwerk der Nächstenliebe!
Zur Beseitigung der vorhandenen Not wird die Bevölkerung in Schwerte gebeten, sich an einem Patenschaftssystem zu beteiligen. Auch der kleinste Beitrag kann in einem "großen Ganzen" helfen.
![]() | Es soll kein Kind hungern müssen! |
![]() | Es soll sich kein Kind unwohl fühlen, weil es nicht richtig angezogen ist! |
![]() | Es soll kein Kind aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden! |
Die Kinderarmut hat in der Bundesrepublik eine historisch neue Größenordnung erreicht. Nach einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) hat die Einführung von Hartz IV zum Beginn des Jahres 2005 die Zahl der von Armut betroffenen Kinder auf eine Rekordsumme von 1,7 Millionen hochschnellen lassen.
Schwerte ist gleichermaßen betroffen. Auch bei uns gibt es Kinderarmut. Nicht immer auf den ersten Blick sichtbar, denn Armut versteckt sich häufig. Bei genauerer Beobachtung zeigt sie sich vor allem in Schulen und Kindergärten an der fehlenden Teilnahme von Kindern an kostenpflichtigen Mahlzeiten, an einer jahreszeitlich oft unpassenden Bekleidung oder durch das Fehlen bei Sonderveranstaltungen, die mit Kosten verbunden sind, wie etwa Klassenfahrten.
Die Organisatoren des Projektes gegen Kinderarmut im Pastoralverbund Schwerte wollen die Öffentlichkeit auf dieses Problem aufmerksam machen, Sensibilität schaffen und Ideen für eine Verbesserung der Situation entwickeln.
Auf der Basis von individuellen Spendenaktionen wurde bereits etwas Hilfe organisiert. Ziel ist nun, die Unterstützung zu systematisieren in einem "Netzwerk der Nächstenliebe". Zur Beseitigung der vorhandenen Not wird die Bevölkerung in Schwerte gebeten, sich an einem Patenschaftssystem zu beteiligen. Auch der kleinste Beitrag kann in einem "großen Ganzen" helfen.
Die Verantwortlichen dieses Projektes haben Kontakte zu Lehrern und Erziehern aufgebaut, damit die Hilfe auch wirken kann. Die Unterstützung soll so gestaltet sein, dass niemand aus der Verantwortung für die Kinder entlassen, aber dabei unterstützt wird, sie wahrzunehmen.
Das "Projekt gegen Kinderarmut" ist das Ergebnis aufwendiger Recherchen der Themenverantwortlichen "Soziales Handeln" im Pastoralverbund Schwerte - Sozialdienst Katholischer Frauen. Sie haben 2005 eine Umfrage gestartet, deren Ergebnisse 2006 durch Interviews vor Ort überprüft worden ist. Diese Untersuchungen zur sozialen Situation in Schwerte wurden von der Caritas Unna unterstützt und zeigten deutlich, dass wir in einer Stadt mit versteckter Kinderarmut leben.
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Sozialdienst Katholischer Frauen
Fachverband im Caritasverband
Goethestr. 22
58239 Schwerte
Konto 14290, BLZ 44152490
Stadtsparkasse Schwerte
Stichwort: "Kinderarmut"
(gegen Spendenquittung)