Bereits im Jahre 1991 wurde vom Rat der Stadt Schwerte das CO2-Minderungskonzept verabschiedet, das unter Pkt. 3.5 die verstärkte Anwendung alternativer Energien vorsieht. So soll bei städtischen Ersatz- und Neubaumaßnahmen der Einsatz alternativer Energien auf Anwendbarkeit und Wirtschaftlichkeit hin untersucht und, soweit möglich, vorgenommen werden. Private Bauherren sollten im Zuge der Bauberatung auf den Einsatz alternativer Energien in Schwerte, vor allem Sonnenenergie, hingewiesen werden.
Dabei waren zahlreiche Schwerter dem CO2-Minderungskonzept schon Jahre voraus. Die erste Solaranlage zur Brauchwassererwärmung läuft in Schwerte schon seit 1978! Zahlreiche Anlagen kamen und kommen mit den Jahren dazu. Mittlerweile belegt Schwerte einen guten Platz in der NRW-Landesliga und liegt damit an besserer Stelle als einige größere Städte.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Seit Anfang 2002 ist die Photovoltaikanlage der Stadtwerke Schwerte, ein 50 kWp-Sonnenkraftwerk, störungsfrei in Betrieb. Der erwartete Stromertrag lag nach zwölf Monaten mit 42 000 kWh 15 Prozent über den Erwartungen. Damit nimmt die Anlage einen absoluten Spitzenplatz nicht nur in Schwerte, sondern in der ganzen Region ein.
Hintergrund ist vor allem die optimale Montage-Möglichkeit auf dem weitläufigen Dach des Baubetriebshofes. Wenn in den Folgejahren ein ähnlich gutes Ergebnis erzielt wird, hat sich die Anlage in weniger als 15 Jahren amortisiert.
Für den privaten Bauherrn rechnen sich mittlerweile die Anlagen fast von selbst. Neben gesunkenen Investitionskosten für die Anlagen selbst spielen dabei vor allem die fest garantierten Vergütungen für Solarstrom mit eine entscheidende Rolle.
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Stadtwerke Schwerte
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