Das ca. 30 ha große Naturschutzgebiet liegt im Randbereich des südlichen Ruhrtales, nördlich der Ruhrtalstraße (L 675).
In seiner Vielfalt mit den naturnahen Fließ- und Stillgewässern, den Grünlandflächen, Hochstaudenfluren und Röhrichten sowie den verschiedenen Gehölzen hat der "Alte Ruhrgraben" eine grundsätzliche und überlebenswichtige Bedeutung vor allem für Schmetterlinge, Amphibien, Kleinsäuger und für die Vogelwelt.
Als zu schützende Biotope und Lebensgemeinschaften in einer erhaltenswerten Flußlandschaft gelten insbesondere
![]() | frische bis feuchte Gründlandflächen, |
![]() | schwimmblattreiche Stillgewässer, |
![]() | Röhrichtflächen und Mädesüßfluren |
![]() | Brachflächen, |
![]() | Hochstaudenfluren |
![]() | der naturnahe Eichen-Hainbuchenwald, |
![]() | Heckenkomplexe und Feldgehölze, |
![]() | Laubaltholz- und Kopfbaumreihen, |
![]() | die Bachläufe des "Alten Ruhrgrabens" sowie seine Nebenbäche, |
![]() | Flußufer mit Kiesbänken, |
![]() | uferbegleitende Hochstauden-, Saum- und Altgrasflure. |
Quelle: Landschaftsplan Nr. 6, Raum Schwerte, Kreis Unna, S. 93f.