Die meisten Menschen möchten bis zuletzt in ihrem häuslichen Umfeld verbleiben. Ein Wunsch dem in Schwerte dank des Engagements der Hospiz-Initiative Schwerte sowie der Diakonie Mark-Ruhr in enger Kooperation mit der BRÜCKE durch eine ambulante palliativmedizinische Begleitung im Rahmen des "Netzwerk Palliativ" entsprochen werden kann.
Die häusliche palliativmedizinische Versorgung ist längst kein Neuland mehr. Sie ist - erprobt und evaluiert - in den anglikanischen Ländern bereits etabliert und soll nach dem Willen des Gesetzgebers auch in Deutschland auf- und ausgebaut werden. Eine entsprechende Richtlinie für "spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (SAPV) ist als "Meilenstein für die Palliativmedizin" bereits verabschiedet worden.
Schwerte ist, was Sterbebegleitung und neuerdings auch die "spezialisierte ambulante Palliativversorgung" betrifft, bereits jetzt gut aufgestellt: Mit dem Schwerter Hospiz, das als stationäre Einrichtung seit rd. 10 Jahren in Schwerte hervorragende Arbeit leistet. Mit der BRÜCKE, die seit mehr als 20 Jahren ehrenamtliche Sterbebegleitung anbietet und durch die Zusammenarbeit von Ärzten, Seelsorgern und sozialen Diensten in Schwerte ein zwischenmenschliches Netz hat wachsen lassen. Und mit der Diakonie Mark-Ruhr, die einen eigenen qualifizierten Pflegedienst bereitstellen kann mit Fachkräften, die die erforderliche zusätzliche Ausbildung in der Palliativpflege nachweisen können. Beste Voraussetzungen für die Schaffung eines innovativen Netzwerkes, in dessen Mittelpunkt allein der Mensch steht mit seinen Bedürfnissen nach Wohlbefinden, Geborgenheit und Ruhe in den letzten Tagen und Stunden seines Lebens.
Der erste Schritt in Richtung ambulante Palliativversorgung wurde bereits im August 2008 gemacht mit dem gemeinsamen Pilotprojekt "Netzwerk Palliativ" durch die Hospizinitiative Schwerte und Diakonie Mark Ruhr, das mit sehr gutem Erfolg unter der Leitung von Andrea Vockeroth (ehemalige Hospizmitarbeiterin und jetzige Leiterin des Projektes bei der Diakonie Mark Ruhr e.V.) durchgeführt wurde. Es hatte sich gezeigt, dass insbesondere in Schwerte mit den gegebenen Rahmenbedingungen eine fachliche medizinische Versorgung und psychosoziale Betreuung im häuslichen Umfeld machbar ist.
Ergänzt wird die ambulante palliativ-medizinische Versorgung in Schwerte durch ein entsprechendes Angebot im Ev. Krankenhauses, das bedarfsweise Betten für Palliativ-Patienten bereit hält.
Ansprechpartnerin für alle Fragen der häuslichen palliativmedizinischen Sterbebegleitung ist Andrea Vockeroth als Leiterin des Projektes "Netzwerk Palliativ".
Andrea Vockeroth
Leiterin des Projektes
"Netzwerk Palliativ"
Tel.: 0 23 04/24 32 81
Mail: andrea.vockeroth@diakonie-mark.de
Alter Dortmunder Weg 89
58239 Schwerte
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