Endoskopische Diagnostik sowie minimalinvasive Therapie auf höchstem medizinischem und technischem Niveau
Die zunehmende Nachfrage nach endoskopischen Leistungen hat das Evangelische Krankenhaus Schwerte (EKS) dazu bewogen, ein Zentrum für Endoskopie einzurichten, in dem jetzt ein weites Spektrum an Untersuchungen angeboten werden kann. Dies reicht von der Vorsorge über die Früherkennung von Magen- und Darm-Tumoren bis hin zu therapeutischen Eingriffen.
Prof. Dr. Harald W. Lösgen, Prof. Dr. Heinz-Georg Rohner sowie Dr. Ulrich Tinnefeld bilden das dreiköpfige Endoskopie-Spezialisten-Team am EKS. Herr Prof. Rohner ist neben Chefarzt Prof. Dr. Harald W. Lösgen für die gastroenterologische Versorgung von ambulanten Patienten verantwortlich.
Die Abteilung Innere Medizin I für Gastroenterologie kann jetzt nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten ein leistungsfähiges und nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstetes Zentrum für Endoskopie in Betrieb nehmen, in dem alle diagnostischen und therapeutischen endoskopischen Untersuchungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, der Gallenwege sowie der Bauchspeicheldrüse durchgeführt werden können.
In drei nach modernsten Erkenntnissen und mit hochauflösenden Video-Endoskopen ausgestatteten Behandlungs-Einheiten werden die drei Endoskopie-Spezialisten künftig die Schwerter Patienten behandeln. Zusätzlich verspricht sich das EKS durch die anerkannte Expertise der drei Gastroenterologen bzw. Internisten auch eine Sogwirkung aus den umliegenden Städten.
Neben der Diagnostik liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Zentrums in der den Patienten wenig belastenden endoskopischen Therapie verschiedener Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenwege. So können zum Beispiel mit dem Endoskop Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt gestillt oder Polypen (Karzinom-Vorstufen) abgetragen werden.
Darüber hinaus lassen sich mit dem Endoskop kleine Kunststoffröhrchen in die Speiseröhre oder in die Gallenwege einführen. Dieses kann z. B. nötig sein, wenn diese Hohlorgane durch Tumore verlegt sind und der Abfluss von Speisebrei oder Gallenflüssigkeit behindert wird. Durch einen solchen Eingriff kann eine Operation vermieden werden.
Neben diesen Therapieverfahren werden auch sehr moderne Therapieverfahren zum Beispiel zur Behandlung von Tumoren der Speiseröhre oder der Gallengänge durch Stents sowie die Video-Kapselendoskopie angeboten.
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