Der zweite Baustein des Arbeitskreises "Wasser in die Stadt" ist mit einer feierlichen Einweihung der Schwerter Bevölkerung übergeben worden.
Ein offener Wasserlauf in Schwerte entlang der Bahnhofstraße vom Kundenbüro der Stadtwerke Schwerte in Richtung Stadtsparkasse Schwerte wird neue Attraktivität im Stadtpark und Anziehungspunkt für Groß und Klein in der Innenstadt.
Wasser- und Stromanschlüsse wurden verlegt, bevor die Firma Garten-Conzepte Westerheide GmbH mit der Umsetzung des Projektes beginnen konnte. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreises hatten den Quellstein, einen Ruhrsandstein, bei der Firma Oberste ausgesucht, die diesen wunderschönen Stein und das Material für den Wasserlauf zur Verfügung gestellt hat. Die Wahl fiel auf den Ruhrsandstein, weil er in den hiesigen Steinbrüchen vorkommt. Der Bachlauf ist mit etwas kleineren Exemplaren eingefasst.
Bei einer Länge von siebzig bis achtzig Metern und einem natürlichen Gefälle von siebzig Zentimetern benötigt der Bachlauf einen zehntausend Liter-Tank, um genügend Wasser für den stetigen Umlauf zu haben. Das Wasser wird immer wieder umgewälzt, so dass auch sparsam mit den Ressourcen umgegangen wird.
Mit einbrechender Dunkelheit sorgt eine besondere Lichttechnik mittels Lichtleitfasern für eine ansprechende Stimmung im Stadtpark. Die Beleuchtung belebt auch im Winter, wenn wegen des Frostes das Wasser abgestellt wird, das mit Störsteinen gepflasterte Bachbett. Eine Beleuchtung der Bäume vervollständigt die Kulisse für den Bachlauf.
Da der Wasserlauf an einer Stelle einen Weg innerhalb des Starkparks kreuzen wird, macht eine kleine Brücke den Weg behindertengerecht passierbar.
Der Arbeitskreis Wasser in die Stadt ist Teil des Stadtmarketing-Vereins in Schwerte und besteht mittlerweile seit zehn Jahren in fast gleicher Besetzung. Dass der Bachlauf in diesem Jahr zum Jubiläum realisiert werden kann, liegt vor allem daran, dass mit dem Gewinn des Wettbewerbs "Standort Innenstadt NRW" fünfzig Prozent der Kosten gedeckt werden können. Der "Wasserlauf am Stadtpark" gehört zu den fünfundzwanzig Projekten zur Weiterentwicklung und Belebung der Innenstädte im Ruhrgebiet, die als Sieger aus dem Wettbewerb des Landwirtschaftsministeriums hervorgegangen sind.
Die restlichen fünfzig Prozent ermöglichten Schwerter Firmen und Bürgerinnen und Bürger durch ihre großzügigen Spenden.